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Kapelle 13 auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg

Formen des Abschieds

Erdbestattung

Der klassische Weg: Beisetzung im Sarg auf dem Friedhof, mit einem festen Ort, an den man gehen kann.

Für wen die Erdbestattung passt

Die Erdbestattung ist die traditionelle Form des Abschieds und in vielen Familien der selbstverständliche Weg. Sie passt gut, wenn ein Ort zum Erinnern wichtig ist: ein Grab, das man besuchen, bepflanzen und pflegen kann, und ein Grabstein, auf dem der Name steht.

Sie ist außerdem die Form, die den meisten religiösen Traditionen entspricht – im Katholizismus, im Judentum und im Islam. Als Haus mit theologischem Hintergrund kennen wir die jeweiligen Vorgaben und richten uns danach.

Wie eine Erdbestattung abläuft

  1. Nach dem Todesfall überführen wir den verstorbenen Menschen in unsere Räume und versorgen ihn hygienisch. Auf Wunsch in eigener Kleidung.
  2. Sie können im Abschiedsraum persönlich Abschied nehmen, am offenen oder geschlossenen Sarg.
  3. Wir stimmen mit Ihnen und den jeweiligen Einrichtungen Termine ab.
  4. Am Tag der Beisetzung findet die Lebensfeier in der Kapelle, Trauerhalle oder Kirche statt – kirchlich oder frei, mit Rede und Musik. Wir begleiten Sie dabei.
  5. Anschließend wird der Sarg zum Grab geleitet und beigesetzt. Angehörige können Erde oder Blumen hinzugeben.

Welche Grabarten gibt es?

Wahlgrab

Sie wählen die Lage selbst und können das Nutzungsrecht verlängern. Mehrere Personen können beigesetzt werden, deshalb ist es die typische Wahl für ein Familiengrab. Ein eigener Grabstein ist möglich.

Reihengrab

Die Lage wird der Reihe nach zugewiesen und gilt für eine Person und eine Ruhezeit. Die Gebühren sind niedriger, eine Verlängerung ist nicht möglich.

Pflegefreies Grab

Die Grabpflege übernimmt der Friedhof, in der Regel gegen eine einmalige Gebühr. Sinnvoll, wenn Angehörige weit weg wohnen oder die Pflege nicht leisten können.

Rasengrab

Das Grab liegt unter einer gemähten Rasenfläche, mit oder ohne liegende Namensplatte. Pflegefrei und schlicht.

Ruhefristen in Hamburg

Für Erdbestattungen gilt in Hamburg eine Ruhezeit von in der Regel 25 Jahren, bei Kindern kürzer. Innerhalb dieser Zeit bleibt das Grab bestehen. Bei einem Wahlgrab können Sie das Nutzungsrecht danach verlängern.

Was kostet eine Erdbestattung?

Die Erdbestattung ist meist die teuerste Bestattungsart, weil Sarg, Grabstelle und Grabmal zusammenkommen. Die Friedhofsgebühren in Hamburg machen dabei einen erheblichen Teil aus und unterscheiden sich je nach Friedhof und Grabart deutlich. Eine Übersicht über alle Posten finden Sie im Ratgeber zu den Bestattungskosten. Wir legen Ihnen vor jeder Entscheidung eine vollständige Aufstellung vor.

Fragen zur Erdbestattung?

Wir erklären Ihnen in Ruhe, was möglich ist und was es kostet – ohne Verpflichtung.

Impressionen

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Wir sind da

Sprechen Sie mit uns darüber

Wir erklären Ihnen in Ruhe, was möglich ist, was es kostet und was zu Ihnen passt.

Häufige Fragen

Das fragen Angehörige oft

Ist eine Erdbestattung in eigener Kleidung möglich?

Ja. Bringen Sie uns die Kleidung mit, in der der verstorbene Mensch bestattet werden soll. Wir kümmern uns einfühlsam darum.

Können wir das Grab selbst bepflanzen?

Ja, bei Wahl- und Reihengräbern übernehmen Angehörige die Pflege meist selbst. Die Friedhofsordnung regelt, welche Pflanzen und Einfassungen erlaubt sind – wir sagen Ihnen, was gilt.

Wie viele Menschen können in einem Grab beigesetzt werden?

Bei einem Wahlgrab mehrere, je nach Größe der Grabstelle. Ein Reihengrab ist für eine Person vorgesehen.

Im Trauerfall 24 h erreichbar040 25 41 51 61