Formen des Abschieds
Tree of Life Bestattung
Aus der Asche wächst ein Baum – ein lebendes Erinnerungsstück, das Sie im Garten, im Wald oder an einem Ort Ihrer Wahl pflanzen können.
Was eine Tree of Life Bestattung ist
Bei der Tree of Life Bestattung wird die Asche einer verstorbenen Person mit einem jungen Baumsetzling verbunden. Der Setzling wird in einer speziellen Anlage im Ausland gepflegt, bis er ausreichend verwurzelt ist. Angehörige erhalten dann einen lebendigen Baum zurück – kein Grab, keine Urne, sondern ein wachsendes Symbol des Abschieds.
Für wen sie passt
Für Menschen, die Natur und Wachstum als Bild für das Leben empfinden und für Familien, die keinen Friedhof, aber einen lebendigen Ort der Erinnerung möchten. Besonders häufig wählen Angehörige diese Form, wenn der Verstorbene Gärtner war, Bäume liebte oder ein Zuhause mit Garten hatte.
Voraussetzung ist die Einäscherung. Auf Wunsch als begleitete Einäscherung im Krematorium.
Was in Deutschland rechtlich gilt
Die Tree of Life Bestattung läuft über das Ausland – meist in den Niederlanden, der Schweiz oder Tschechien, wo die Verarbeitung unter notarieller Aufsicht erlaubt ist.
Praktisch bedeutet das: Die Asche wird ins Ausland gebracht und dort mit dem Setzling verbunden. Der zurückgegebene Baum ist rechtlich eine Pflanze und kein Aschebehälter. Er darf im eigenen Garten stehen.
Wie der Ablauf ist
- Wir besprechen mit Ihnen Baumart, Standort für die spätere Pflanzung und die Beisetzung des restlichen Teils der Asche.
- Die Einäscherung erfolgt wie üblich. Wir kümmern uns um Transport, Dokumentation und die Abstimmung mit den Behörden.
- Im Ausland wird die Asche mit dem gewählten Setzling verbunden. Die Anlage wird notariell überwacht.
- Der Baum wird sechs bis zwölf Monate angezogen, bis er stabil genug für die Rückführung ist.
- Sie erhalten den Baum zurück. Auf Wunsch begleiten wir die Pflanzung im Rahmen einer Trauerfeier.
Baumart und Standort
Sie wählen einen Setzling Ihrer Wahl. Zum Beispiel Apfel, Kirsche, Eiche, Birke oder eine andere für den späteren Standort geeignete Art.
Für die Pflanzung im Garten sollten Sie Platz, Lichtverhältnisse und Wurzelraum bedenken.
Dauer und Kosten
Die Anzucht des Baumes dauert in der Regel sechs bis zwölf Monate. Die Kosten setzen sich aus der Einäscherung, der Verarbeitung im Ausland und unseren Leistungen zusammen. Wir holen für Sie ein konkretes Angebot ein, bevor Sie sich entscheiden.
Wenn Sie etwas Greifbares möchten, aber schneller ein Ergebnis brauchen, sind Diamantbestattung, Mevisto Edelsteine oder Erinnerungsprodukte Alternativen.
Wir erklären Ihnen in Ruhe, was möglich ist und was es kostet – ohne Verpflichtung.
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Häufige Fragen
Das fragen Angehörige oft
Darf der Erinnerungsbaum im eigenen Garten stehen?
Ja. Der zurückgegebene Baum ist rechtlich eine Pflanze und kein Aschebehälter. Er kann im eigenen Garten oder an einem anderen geeigneten Ort gepflanzt werden.
Wie lange dauert es, bis der Baum kommt?
In der Regel sechs bis zwölf Monate. Erst wenn der Setzling ausreichend verwurzelt ist, wird er nach Deutschland zurückgegeben.
Kann ich die Baumart selbst wählen?
Ja. Sie wählen einen Setzling Ihrer Wahl – zum Beispiel Apfel, Kirsche, Eiche oder eine andere für den Standort geeignete Art. Wir beraten Sie gerne.
