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Urne mit Blumen und Kerze an einem Baum im Ruhewald

Formen des Abschieds

Waldbestattung

Die letzte Ruhe an einem Baum: ein Ort, den man besuchen kann - naturnah und pflegefrei

Für wen die Waldbestattung passt

Für Menschen, die viel Zeit draußen verbracht haben, und für Familien, die einen Ort möchten, aber kein Grab pflegen wollen. Der Wald bleibt Wald: Es gibt keine Grabsteine, keine Blumenbeete und keine Kerzen. Nur ein kleines Namensschild am Baum, wenn Sie das möchten.

Voraussetzung ist die Einäscherung. Beigesetzt wird in einer biologisch abbaubaren Urne, die sich mit der Zeit vollständig auflöst.

Wälder rund um Hamburg

  • Ruhewald Ohlsdorf – Baumgräber direkt auf dem Friedhof Ohlsdorf, also innerhalb Hamburgs und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
  • FriedWald Kisdorf – nördlich von Hamburg im Kreis Segeberg
  • Ewigforst Sachsenwald – östlich von Hamburg, alter Buchen- und Eichenbestand
  • Ruhehain Bönningstedt – kleiner Waldfriedhof im Westen
  • Ruheforst Nenndorf und Jesteburg – südlich der Elbe in der Nordheide

Einen vollständigen Überblick finden Sie unter Friedhöfe & Ruhewälder.

Grabformen im Wald

Familienbaum

Ein Baum wird für die Familie reserviert. Je nach Größe finden dort mehrere Urnen Platz, meist acht bis zwölf. Angehörige können sich zu Lebzeiten gemeinsam für einen Baum entscheiden.

Gemeinschaftsbaum

Ein Baum wird von mehreren Familien geteilt. Sie wählen den Baum, aber nicht, wer sonst dort beigesetzt wird. Günstiger als der Familienbaum.

Einzelplatz

Ein einzelner Platz an einem vom Wald zugewiesenen Baum. Die günstigste Variante.

Wie eine Waldbestattung abläuft

  1. Sie wählen gemeinsam mit uns den Wald aus. Auf Wunsch fahren Sie vorher hin und suchen den Baum selbst aus – das machen viele Familien und es hilft.
  2. Wir organisieren Einäscherung, die biologisch abbaubare Urne und den Beisetzungstermin.
  3. Auf Wunsch findet vorher eine Lebensfeier statt, in einer Kapelle oder direkt im Wald an einer Andachtsstelle.
  4. Die Beisetzung erfolgt am Baum. Der Förster öffnet die Grabstelle, die Urne wird beigesetzt und die Stelle mit Waldboden geschlossen.
  5. Auf Wunsch wird ein kleines Namensschild am Baum angebracht.

Was im Wald erlaubt ist – und was nicht

Der Wald soll Wald bleiben. Deshalb gelten überall ähnliche Regeln: keine Grabsteine, keine Pflanzen, keine Grablichter und keine Gegenstände am Baum. Blumen dürfen bei der Beisetzung niedergelegt werden, werden aber nach kurzer Zeit entfernt. Was genau erlaubt ist, unterscheidet sich leicht zwischen den Wäldern – wir sagen Ihnen vorher, was gilt.

Fragen zur Waldbestattung?

Wir erklären Ihnen in Ruhe, was möglich ist und was es kostet – ohne Verpflichtung.

Kurz erklärt

Im Video erklärt

Blick in ein Blätterdach im RuhewaldVideo

Vorstellung Bestattungswald

Björn zeigt, wie ein Baumgrab aussieht und was dort erlaubt ist.

Impressionen

Impressionen

Wir sind da

Sprechen Sie mit uns darüber

Wir erklären Ihnen in Ruhe, was möglich ist, was es kostet und was zu Ihnen passt.

Häufige Fragen

Das fragen Angehörige oft

Darf ich den Baum selbst aussuchen?

Ja, in den meisten Wäldern. Viele Familien fahren vorher hin und wählen den Baum gemeinsam aus.

Darf ich am Baum Blumen oder Kerzen aufstellen?

Bei der Beisetzung dürfen Blumen niedergelegt werden, danach wird die Stelle wieder naturbelassen. Kerzen, Pflanzen und Gegenstände sind nicht erlaubt, damit der Wald Wald bleibt.

Können mehrere Familienmitglieder an einem Baum liegen?

Ja, bei einem Familienbaum. Je nach Baumgröße finden dort meist acht bis zwölf Urnen Platz. Der Baum kann zu Lebzeiten reserviert werden.

Im Trauerfall 24 h erreichbar040 25 41 51 61