VideoWird jeder Mensch einzeln eingeäschert?
Die Frage, die uns Angehörige am häufigsten stellen – klar beantwortet.
Abschied im Krematorium
Sie können bei der Einäscherung dabei sein. Für viele Familien ist genau das der Moment, in dem der Abschied wirklich stattfindet.
Bei einer begleiteten Einäscherung sind Sie als Angehörige im Krematorium dabei. Sie können den Sarg noch einmal sehen, ein letztes Wort sprechen und miterleben, wie der Sarg in den Ofen eingefahren wird. Auf Wunsch drücken Sie selbst den Knopf, der den Vorgang startet.
Für viele Familien schließt das eine Lücke. Wenn die Beisetzung der Urne erst Wochen später stattfindet, fehlt sonst der Moment, in dem der Abschied wirklich stattfindet.
Wir arbeiten dafür vor allem mit dem Krematorium Stade. Das Haus wurde umgebaut und ist heute bewusst für Angehörige eingerichtet: mit einem eigenen Abschiedsraum, ruhiger Beleuchtung und Platz für die Familie. Fahrtzeit von Hamburg aus etwa eine Stunde. Zusätzlich arbeiten wir mit dem Krematorium Ohlsdorf und Öjendorf in Hamburg.
Ja, ohne Ausnahme. Jede Einäscherung erfolgt einzeln. Ein Schamottstein mit einer eindeutigen Nummer begleitet den Sarg durch den gesamten Vorgang und liegt später bei der Asche in der Urne. So ist die Zuordnung jederzeit nachvollziehbar.
Wenn Sie es möchten, ja. Kinder gehen mit dem Tod oft direkter um als Erwachsene. Wir bereiten sie altersgerecht darauf vor, was passiert, und wenn es zu viel wird, gibt es einen Raum, in den man ausweichen kann.
Kurz erklärt
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